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Rügheim - alles außer gewöhnlich

Über das Dorf

Das Ortsbild wird geprägt von der Pfarrkirche und dem Tagungs- und Kulturzentrum "Schüttbau" und einigen schönen Fachwerkhäusern.

Urkundlich belegt, reichen die Anfänge des Ortes ins Jahr 814. Geschichtsforscher vermuten die Ursprünge schon im 6. und 7. Jahrhundert.

Rügheim ist seit 1838 Dekanatssitz.

Gründungsversammlung der Dorfgemeinschaft Rügheim; Foto der Vorstandschaft

Kurze Chronik

Hier ein paar kurze Sätze über die Dorfchronik von Rügheim.

Ausführliche Informationen gibt es ab 2014 in unserer neu gestalteten
Dorfchronik, die im Zuge unseres 1200-jährigen Jubiläums herausgegeben wird.

 

Fuchs von Rügheim wird als Georg IV. 1555 Bischof von Bamberg

Rügheim selbst bleibt trotzdem evangelisch.

Wasserschloß Rügheim 1816 auf Abbruch verkauft.

Schüttbau wird Kulturzentrum für Unterfranken

 

Solche  „Schlagzeilen“ verdeutlichen, wie sehr die 1200 – jährige Geschichte von Rügheim (das Dorf wird 814 erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda erwähnt) von der Geschichte der Kirche und des Adels gegprägt ist.

Rügheim war seit dem 12. Jahrhundert Urpfarrei, Missions – und Mutterkirche für sämtliche umliegenden Dörfer.

Die Adelsfamilie der Fuchs machte mit dem Bau eines imposanten Wasserschlosses den Ort zu einem bedeutenden Verwaltungszentrum, in dem auch das Adelsgeschlecht der Schaumberger seinen Sitz hatte.

 

Während der Reformation war Rügheim eine Keimzelle des evangelischen Glaubens, ironischerweise predigte der ehemalige Abt des Augustinerklosters in Königsberg als erster hier „evangelisch“ und selbst Bischof Georg IV. konnte dies nicht verhindern.

Da die Fuchs von Rügheim evangelisch blieben, die Schaumberger aber katholisch, entschloß sich Veit von Schaumberg zum Bau eines eigenen Verwaltungssitzes, und so enntstand ein weiteres bedeutendes Gebäude in Rügheim, der „Schüttbau“, der 1548 erstmals erwähnt wird.

Während das Schloß, in dem seit 1720 der Ritterkanton Baunach seinen Sitz hatte, im Zuge der Säkularisation an Bayern fiel (der Vater des Dichters Rückert hat 1806/7 als Territorialkomissar

die „Abwicklung“ überwacht) und langsam baufällig wurde, zudem unter Einquartierung französischer Truppen gelitten hatte und schließlich 1816 auf Abbruch verkauft wurde, blieb der Schaumberg`sche Schüttbau erhalten, wurde nach der Eingemeindung Rügheims nach Hofheim restauriert und zeugt heute in seiner ganzen Pracht von der lebendigen Geschichte Rügheims.